AMTSEINFÜHRUNG:

 

Superintendent Lars Müller-Marienburg

wurde am 15. Oktober um 15 Uhr

in unserer Kirche in Wiener Neustadt

von Bischof Michael Bünker

in sein Amt eingeführt.

 

 

Foto: ORF

 

 

Es war ein würdiger, angemessener Gottesdienst und ein fröhliches Fest: die Amtseinführung unseres Superintendenten Lars Müller-Marienburg. Bischof Michael Bünker führte Lars Müller-Marienburg in sein Amt ein; Olivier Dantine (Superintendent von Salzburg/Tirol und damit ehemaliger Superintendent von Lars Müller-Marienburg), Idun Green (Schwester des Superintendenten), Josef Prinz (Pfarrer in Linz und ehemaliger Lehrpfarrer von Lars Müller-Marienburg) und Gisela Malekpour (niederösterreichische Superintendentialkuratorin) assistierten.

 

Zahlreiche Pfarrerinnen und Pfarrer, Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft sowie Freunde und WegbegleiterInnen von Lars Müller-Marienburg verliehen dem Gottesdienst einerseits einen sehr persönlichen und andererseits einen sehr würdig-offiziellen  Anstrich; sie drückten dem Superintendenten ihre Verbundenheit aus. Landeshauptmann Erwin Pröll unterstrich in seiner Ansprache die traditionell gute Zusammenarbeit zwischen dem Land Niederösterreich und der evangelischen Kirche. Sehr berührende Wort sprach Weihbischof Krätzl, der einmal mehr die Sehnsucht nach eucharistischer Gemeinschaft zum Ausdruck brachte.

 

In seiner Predigt legte Lars Müller-Marienburg sein Amtsverständnis dar: Superintendent sei kein Titel sondern ein Ruf! Nicht er allein könne und wolle Kirche sein. Kirche sind wir immer nur gemeinsam!

Doch bei dem Ruf "Superintendent" wolle er nach seinem Vermögen zur Verfügung stehen, "auf die Kirche schauen" (Superintendent bedeutet soviel wie "Aufseher", "Beobachter", "Drauf-Schauer" - die griechische Übersetzung von "Episkopos"/Bischof) und auch unangenehme Dinge angehen. 

Im Gottesdienst feierten wir Abendmahl mit Kelchen und Tellern aus Taize.  Als Erinnerung an diesen Gottesdienst erhielt jede Pfarrgemeinde je einen Kelch und einen Teller als Geschenk von dem Superintendenten.

 

Meine (Angelika Petritschs) Fürbitte für den Superintendenten war vielleicht etwas zum Schmunzeln aber auch ernstgemeint: Gott möge ihm helfen, immer ein bisschen anders zu sein, als wir das von ihm erwarten!

Als eigenständige Persönlichkeit, als positive Herausforderung, als spannendes Gegenüber soll es ihm gelingen, unserer Diözese vorzustehen und den Menschen zu begegnen.

Wir wünschen Lars Müller-Marienburg von Herzen Gottes Segen und alles Gute!

Wir freuen uns auf viele spannende Gespräche und Begegnungen!